
Demokratie in der Schule
Partizipation gemeinsam erleben
Democracy at School – Gemeinsam Partizipation erleben ermöglicht es Schülern, Demokratie im Schulalltag zu untersuchen. Basierend auf dem ganzheitlichen Schulansatz betrachtet es Schulen als Lebensräume für Dialog, gemeinsame Verantwortung und aktive Partizipation. Durch Aktivitäten wie simulierte Wahlen, Schulratssimulationen und reflektierende Diskussionen erkunden die Teilnehmenden, wie Entscheidungsfindung funktioniert und wie die Stimme der Schüler*innen die Schulkultur prägen kann. Die Methode ist Teil des deutsch-türkischen Methodenkompendiums Navigating Democratic Challenges – Civic Education in German-Turkish Youth Exchange
Zeit
mind. 120 Min., Vollversion: 1-2 Tage
Zielgruppe
14-18 Jahren
Gruppengröße
15-30 Personen
Material
Arbeitsblätter (Download)
Überblick
Democracy at School – Gemeinsam Partizipation erleben ermöglicht es Schülern, Demokratie im Schulalltag zu untersuchen. Basierend auf dem ganzheitlichen Schulansatz betrachtet es Schulen als Lebensräume für Dialog, gemeinsame Verantwortung und aktive Partizipation. Durch Aktivitäten wie simulierte Wahlen, Schulratssimulationen und reflektierende Diskussionen erkunden die Teilnehmenden, wie Entscheidungsfindung funktioniert und wie die Stimme der Schüler*innen die Schulkultur prägen kann. Durch die Verknüpfung von Praxis und rechtsbasierten Rahmenbedingungen fördert die Methode Bürgerkompetenzen, Inklusion und Verantwortung. Im internationalen Jugendaustausch fördert sie das gegenseitige Lernen, indem sie Partizipationsstrukturen vergleicht und zeigt, dass Demokratie durch gelebte, gemeinsame Erfahrungen wächst. Die Methode wurde für deutsch-türkische junge Medienmacher*innen konzipiert und im Rahmen des deutsch-türkischen Method.Labs vorgestellt und weiterentwickelt. Sie kann auf andere Kontexte adaptiert werden. Zu beachten ist, dass je nach Vorkenntnissen gegebenenfalls niedrigschwelligere Beispiele und Ansätze gewählt werden sollten.
* Note: Descriptions in English and Turkish are available in the downloads section*
Lernziele
- Verständnis der Schuldemokratie in beiden Ländern: Die Schüler*innen lernen, die Beteiligung auf den verschiedenen Ebenen des schulischen Kontexts zu bewerten und zu vergleichen.
- Demokratie erleben: Durch die Durchführung von Wahlen sehen die Schüler*innen, wie demokratische Entscheidungsfindung funktioniert. Sie können aktiv verschiedene damit verbundene Möglichkeiten erkunden.
- Kultureller Austausch: Die Schüler*innen vergleichen, wie Demokratie in den Schulen beider Länder funktioniert, und lernen voneinander.
- Kritisches Denken über Beteiligung und Repräsentation: Die Jugendlichen untersuchen, wie sie die Bedingungen für Beteiligung und Mitsprache in Schulen beurteilen und bewerten können.
Lerninhalte
- Partizipationsmöglichkeiten im schulischen Kontext
- verschiedene Formen der Partizipation
- unterschiedliche rechtliche Bedingungen für die Beteiligung von Schüler*innen
- Hindernisse und Strategien/Aktivitäten zur deren Überwindung
Durchführung und Hinweise
Ablauf
Schritt 1. Einführung: Schlüsselbegriffe zum Thema Schüler*innenrat (15 Min.)
Musikalischer Spaziergang (angelehnt an Kodály Listening Walk)
Das Ziel dieses Schritts ist es, die Schüler*innen mit wichtigen Begriffen zum Thema Schüler*innenvertretung vertraut zu machen. Gleichzeitig werden ihre Hör- und Sprechfähigkeiten auf unterhaltsame und interaktive Weise trainiert. Durch das Gehen im Raum werden Gruppen aufgelöst, und Begegnung ermöglicht.
Ablauf:
- Alle Schüler*innen erhalten eine Karte (siehe Annex 1) mit einem kurzen Text oder einem Begriff zum Thema Schüler*innenvertretung (z. B. Schulwahl, Rat, Vorsitzende, Abstimmung, Ausschuss, Generalversammlung usw.).
- Die Musik wird eingeschaltet. Während die Musik läuft, bewegen sich die Schüler*innen frei und ungezwungen im Klassenzimmer.
- Wenn die Musik stoppt, suchen sie sich schnell eine*n Partner*in.
- Alle Schüler*innen lesen ihrem Gegenüber ihren Text vor (keine Diskussion oder Erklärung – nur Vorlesen).
- Sobald die Musik wieder einsetzt, tauschen sie ihre Karten aus, trennen sich und beginnen erneut zu laufen.
- Die Aktivität wird fortgesetzt, bis alle mindestens 5–6 verschiedene Karten gelesen und gehört haben.
Hinweis für Moderator*innen:
Diese Methode aktiviert die Schüler*innen auf mehreren Ebenen: Sie hören verschiedene Stimmen und Aussprachen und üben das Vorlesen in einer authentischen und entspannten Umgebung. Dies trägt dazu bei, eine offene und anregende Atmosphäre zu schaffen.
Schritt 2. Demokratische Teilhabe erleben (2–3 Stunden)
Einführung in das Thema Schüler*innenrat: Wie funktioniert eine demokratische Wahl?
Frage ins Plenum:
- Wer sind eure Klassensprecher*innen?
- Wie wird bei euch in den Klassen gewählt?
- Was ist die Aufgabe der Klassensprecher*innen?
Zu Beginn dieser Sitzung werden die Schüler*innen in die Idee der demokratischen Teilhabe durch Schüler*innenräte eingeführt. Dabei sollen sie zunächst selbst aus ihrer Erfahrung über die Arbeit der Schüler*innenräte berichten. Es bietet sich an, dafür gemischte Kleingruppen zu bilden.
Die Pädagog*innen können in einem weiteren Schritt die Grundprinzipien demokratischer Wahlen und der Mitbestimmung erläutern (siehe bspw. Methode From Steps to Voice – die Partizipationsleiter).
Die Schüler*innen bilden gemischte Kleingruppen und setzen sich damit auseinander, wie sie am Schulleben beteiligt sind.
Frage für die Kleingruppe: Warum ist Beteiligung wichtig?
In einem zweiten Schritt erhalten die Schüler*innen Zugang zu Dokumenten, die den Rahmen für demokratische Partizipation in den beteiligten Partnerländern bilden:
Zum türkischen Kontext:
In türkischen Schulen werden die Schülerratswahlen gemäß den offiziellen Richtlinien des Ministeriums für nationale Bildung durchgeführt, die auf der Richtlinie mit dem Titel „
„Millî Eğitim Bakanlığı Demokrasi Eğitimi ve Okul Meclisleri Yönergesi” (Richtlinie des Ministeriums für nationale Bildung zu Demokratieerziehung und Schülervertretungen), https://mevzuat.meb.gov.tr/dosyalar/286.pdf
Diese Richtlinie legt fest, wie Wahlen durchgeführt werden sollen, wie Schulwahlkomitees und Schüler*innenräte gebildet werden und welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten die Schülervertreter*innen haben. Sie fördert die Demokratie in Schulen, indem sie Schüler*innen dabei unterstützt, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, Führungsqualitäten zu entwickeln und Schüler*innenräte zu bilden.
Zum deutschen Kontext:
In Deutschland gelten in den 16 Bundesländern unterschiedliche Richtlinien für die Mitbestimmung an Schulen. Einen Überblick bietet beispielsweise
https://www.bildungsserver.de/schule/gremien-der-schuelervertretung-sm-12681-de.html.
Die rechtlichen Grundlagen für die Schüler*innenmitbestimmung finden Sie für jedes Bundesland unter https://de.wikipedia.org/wiki/Landessch%C3%BClervertretung_(Deutschland)
Nach dem Zugriff auf die Dokumente sollten die Schüler*innen bewerten, inwieweit ihre Erfahrungen mit der Beteiligung den Bestimmungen der Leitdokumente entsprechen. Dies kann in kleinen Gruppen oder im Plenum erfolgen. Die Schüler*innen können ihre Ergebnisse am Ende der Sitzung im Plenum vorstellen.
Hinweis für die Moderator*innen: Es ist wichtig, die Ergebnisse der Schüler*innen nicht zu bewerten.
Schritt 3:
(optional) Schritt 3a: Simulation: Durchführung einer simulierten Schüler*innenratswahl für den Begegnungskontext
Um die Jugendlichen beim Üben zu unterstützen, kann eine simulierte Schüler*innenratswahl organisiert werden.
Dazu gehören:
- die Bildung eines Wahlkomitees und eines Wahlkomitees
- die Vorbereitung von Stimmzetteln
- Aufstellen einer Wahlurne und einer Wahlkabine
- Durchführung der Wahl und Auszählung der Stimmen durch die Schüler*innen
- Bekanntgabe der Ergebnisse und Diskussion der Ergebnisse
Reflexion in Kleingruppen
Mögliche Leitfragen:
- Was war leicht zu realisieren, was war schwierig?
- Was habt ihr über demokratische Wahlen gelernt?
- Wie hat es sich angefühlt, an einer Wahl teilzunehmen?
- Waren die Wahlen fair und gerecht?
- Sind alle mit dem Ergebnis zufrieden?
- Warum ist Fairness bei Wahlen wichtig?
- Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?
Lernziele:
- Verstehen, wie demokratische Wahlen funktionieren
- Den Wert fairer und transparenter Entscheidungsfindung erkennen
- Förderung der aktiven Teilnahme der Schüler am Schulleben
- Das Konzept der Demokratie mit den eigenen Alltagserfahrungen in Verbindung bringen
optional Schritt 3b: Aussagen
Diskutiert die folgenden Aussagen in der Gruppe:
„Schüler*innen aus politisch engagierten Familien verstehen Demokratie möglicherweise besser, während andere mehr Hilfe benötigen.“
„Schüler*innen aus bildungsfernen Schichten haben möglicherweise größere Schwierigkeiten, Demokratieerziehung zu verstehen, da sie zu Hause oder in der Schule weniger Gelegenheit hatten, über bürgerschaftliches Engagement zu diskutieren. “
[…]
Alternativ empfehlen wir in Kleingruppen einen Blick in die Europäische Konvention über die Ausübung der Rechte des Kindes (https://rm.coe.int/168007cdaf ). Auf der Website des Europarats sind verschiedene deutsche und türkische Sprachversionen sowie Begleitmaterialien online verfügbar: https://www.coe.int/en/web/children/publications
Schritt 4: Kampagne: Lasst uns unsere Schule verbessern! (1–2 Stunden)
Teamarbeit – Kreative Kampagnen für eine bessere Schule
(siehe: Annex 2)
Aufgabe:
Bildet kleine Teams und bewertet, wo in Schulen Maßnahmen für mehr Demokratie erforderlich sind. Wenn ihr euch in einer konkreten Schulaustauschsituation befindet, kann dies direkt durch die Durchführung einer Schulbegehung in kleinen Teams organisiert werden, bei der Bereiche und Felder, in denen Verbesserungsbedarf besteht, mit grünen und roten Karten/Haftnotizen markiert werden können (grün = gut, rot = Handlungsbedarf).
Gruppenarbeit:
Jedes Team wird:
1. die Schule als konkreten Ort der Demokratie erkunden und mit grünen und roten Karten/Haftnotizen Orte bzw. Bereiche markieren, an denen Handlungs- oder Verbesserungsbedarf besteht. Hier können kleine Teams auch Interviews mit anderen Schüler*innen, Lehrerkräften und Eltern der Schulen führen.
2. Ideen sammeln, die das Schulleben verbessern würden.
3. eine kurze Kampagne zur Förderung der Ideen erstellen.
4. die Idee im Plenum oder bei einem Schulrundgang vorstellen. Interessant kann auch eine kleine Posterausstellung zu den Themen sein, die von allen Personen in der Schule besucht (und kommentiert) werden kann. (längere Version).
Reflexion & Auswertung
Vorschlag für eine Reflexionssequenz (60-70 Minuten)
Ziel der Abschlussreflexion
- Eigene Erfahrungen und Lerngewinne zu Demokratie und Schüler*innenvertretung reflektieren
- Austausch zwischen den Schüler*innen fördern
- Ideen für Engagement in der Schule und darüber hinaus entwickeln
Phase 1: Individuelle Reflexion (10–12 Min)
Format: Einzelarbeit
Methode: Schreib- oder Notizreflexion
Fragen:
- Was war für mich im Workshop neu oder besonders interessant ?
- Welche Erkenntnisse helfen mir bei demokratischer Beteiligung in der Schule?
- Was möchte ich persönlich weiterverfolgen?
Ziel:
- Eigene Perspektiven sammeln und für Austausch vorbereiten
Phase 2: Kleingruppen – Austausch & Vergleich (20–25 Min)
Format: gemischte Gruppen à 3–5 Teilnehmende
Methode: Kartenabfrage / Brainstorming
Aufgaben:
- Erfahrungen, neue Erkenntnisse und nützliche Ideen austauschen
- Gemeinsam überlegen: Welche Ideen lassen sich an unserer Schule umsetzen?
Leitfragen:
- Wie erleben wir Demokratie und Mitbestimmung in unseren Schulen?
- Welche Herausforderungen haben Schülervertreter*innen?
- Welche Methoden oder Projekte wollen wir weiterverfolgen?
Ziel:
- Interkultureller Austausch über schulische Beteiligung
- Gemeinsame Handlungsideen entwickeln
Phase 3: Plenum – Gesellschaftliche Perspektive & Transfer (20–25 Min)
Format: Fishbowl / offene Diskussion / kurze Statements
Methoden:
- Fishbowl: Gruppen diskutieren in der Mitte, andere hören zu, Wechsel
- Jede*r nennt eine zentrale Erkenntnis oder Handlungsidee
Leitfragen:
- Wie spiegeln Schüler*innenvertretungen demokratische Prozesse wider?
- Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Deutschland und Türkei?
- Welche Ideen aus dem Seminar kann ich in meiner Schule weiterverfolgen?
Ziel:
- Verbindung zwischen individueller Erfahrung, schulischer Praxis und gesellschaftlicher Relevanz
- Konkrete Handlungsideen sichtbar machen
Phase 4: Abschluss & Transfer (Micro→Macro, 10 Min)
Format: Tandemgespräch + Plenum
Methode:
- Tandem: Jede*r teilt eine wichtigste Erkenntnis oder konkrete Handlungsidee
- Plenum: Moderator*in fasst zusammen, stellt Frage: „Welche Schritte kann ich persönlich unternehmen, um Demokratie in meiner Schule zu stärken?“
Ziel:
- Nachhaltigkeit sichern
- Handlungsoptionen für Schule und darüber hinaus entwickeln
Hinweise zu Kontext und Durchführung
Die demokratische Schulentwicklung und die Einbeziehung des weiteren sozialen Umfelds in das Schulleben werden in vielen Ländern als Schlüssel zur Förderung der Entwicklung demokratischer Kompetenzen angesehen.
Für ein internationales/binationales Austauschprogramm ist es wichtig, sowohl eine Vorbereitungs- als auch eine Nachbereitungsphase zu haben. Diese können online durchgeführt werden, damit die Schüler*innen gut auf den Austausch vorbereitet sind. In der Online-Vorbereitungsphase können sich die Gruppen treffen und bereits erste Themen austauschen.
Die Nachbereitungsphase dient der Reflexion. Die Schüler*innen können über ihre Erfahrungen sprechen, ihre Erkenntnisse austauschen und darüber nachdenken, wie sie dieses Wissen in ihrem Alltag anwenden können. Dies kann ebenfalls online erfolgen. Wenn die Ergebnisse der Interventionen in einer Ausstellung präsentiert werden oder wenn konkrete Empfehlungen aufgegriffen wurden, kann es sinnvoll sein, anschließend ein Online-Treffen der Gruppen zu veranstalten, um zu sehen, welche Auswirkungen der Austausch hatte.
Wenn der Austausch auch direkt innerhalb des schulischen Umfelds stattfindet (Klassenbesuche), kann es interessant sein, andere Schüler*innen/Eltern/Lehrkräfte/Schulleitungen in die Aktivität einzubeziehen, z. B. durch die Erstellung einer Posterausstellung oder einen Demokratie-Spaziergang in der Schule, bei dem Themen identifiziert und als öffentliche Interventionen (Karten) markiert werden können, die gut funktionieren oder verbessert werden sollten. Auch hier kann es hilfreich sein, die Teams mit Interviews oder Foto-Recherchen in den Schulen zu beauftragen.
Hinweis: Dieser Ansatz basiert auf Erfahrungen der durch das EU-Programm Erasmus+ geförderten Projektkooperation „Die Kraft der demokratischen und aktiven Beteiligung in der Schule“, die zwischen der Osmangazi Anadolu Lisesi (Ankara, Türkei) und der Ludwig-Dürr-Schule (Friedrichshafen, Deutschland) durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit standen Demokratie, aktive Beteiligung in der Schule und insbesondere Medienkompetenz und Informationskompetenz. Ziel war es, ein kleines Modell echter Demokratie zu schaffen, damit die Schüler demokratische Prozesse praktisch erleben und lernen konnten, wie Medien diese Prozesse beeinflussen.
Die hier vorgestellte Methode wurde für Austauschprogramme angepasst, da sie es den Schüler*innen ermöglicht, zu vergleichen, wie Demokratie im Schulalltag in Deutschland und der Türkei umgesetzt wird. Die Lehrkräfte spielen eine wichtige Rolle dabei, Diskussionen zu moderieren, sicherzustellen, dass alle Schüler*innen gleichberechtigt teilnehmen, und sie zu ermutigen, kritisch über bestimmte Regelungen nachzudenken. Es ist jedoch wichtig, dass sie sich auf ihre Moderationsrolle beschränken und die Bewertung der Demokratie innerhalb ihrer Schulen durch die Schüler*innen nicht beurteilen.
Referenzen
Für die Türkei basiert diese Methode auf dem Bildungsprogramm MİLLÎ EĞİTİM BAKANLIĞI DEMOKRASİ EĞİTİMİ VE OKUL MECLİSLERİ YÖNERGESİ (Richtlinie zur Demokratieerziehung und zu Schulräten): Dieses Programm fördert die Demokratie in Schulen, indem es Schüler*innen dabei unterstützt, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, Führungsqualitäten zu entwickeln und Schulräte zu bilden, https://mevzuat.meb.gov.tr/dosyalar/286.pdf.
In Deutschland gelten in den 16 Bundesländern unterschiedliche Richtlinien für das Engagement von Schüler*innen. Einen Überblick bietet beispielsweise https://www.bildungsserver.de/schule/gremien-der-schuelervertretung-sm-12681-de.html.
Die rechtlichen Grundlagen für die Beteiligung von Schülern finden Sie für jedes Bundesland unter https://de.wikipedia.org/wiki/Landessch%C3%BClervertretung_(Deutschland).
Europäische Konvention über die Ausübung der Rechte des Kindes (https://rm.coe.int/168007cdaf). Verschiedene deutsche und türkische Sprachversionen sowie Begleitmaterialien sind online auf der Website des Europarats verfügbar: https://www.coe.int/en/web/children/publications.
Musikspaziergang-Methode: https://www.hueber.de/media/36/Arbeitstechniken-OK.pdf.
Schierkolk, Jan und Yenigelmez, Caglar: From Steps to Voice – Die Partizipationsleiter.
Projekt Navigating Democratic Challenges

Diese Methodenbeschreibung ist im Rahmen des Projekts „Navigating Democratic Challenges – Civic Education in German-Turkish Youth Exchange“ entstanden, einer Zusammenarbeit der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke (DTJB), dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) und der Toy Gençlik Derneği (TOY). Sie ist Teil des im Projekt entwickelten Methodenkompendiums.
Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Europäischen Union im Rahmen von ERASMUS+ gefördert. Die darin geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autor*innen und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Bundeszentrale für politische Bildung, der Europäischen Union oder von JUGEND für Europa wider. Weder die Europäische Union noch die fördernde Stelle können dafür verantwortlich gemacht werden.
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