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Jonas Grygier

Demokratie geht uns alle an. Eine politische Gesellschafts-, Staats- und Regierungsform, die ihre Legitimation von ihren Bürger*innen her ableitet, muss die gleichwertige Beteiligung und das Wollen aller Betroffenen möglich machen. Allerdings ist Gesellschaft nie ohne Macht und eine ungleiche Verteilung von Ressourcen i. w. S. denkbar. Verschiedenste Formen von Ausschlüssen und Diskriminierungen sind daher unausweichlich die Folge menschlichen Zusammenlebens in politischen Verbänden. Politische Bildung sollte m. E. beides immer zusammendenken und dieses Spannungsfeld machtkritisch analysieren sowie die Menschen dafür sensibilisieren, um sie auf Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft hinzuweisen, bestimmte Menschen zu empowern und alle zu befähigen in möglichst machtkritischer und achtungsvoller Weise gemeinsam politische Fragen auszuhandeln. Der politische Raum wird stets von irgendjemanden genutzt und gestaltet; sorgen wir mit der politischen Bildung dafür, dass wir ihnen nicht partikularen Menschen überlassen, sondern dass sich alle gleichwertig einmischen (können).

Jonas Grygier ist Pädagoge und Bildungsreferent der politischen Bildung für diversitätssensible und diskriminierungskritische Bildung mit den Schwerpunkten Macht- und Rassismuskritik sowie historisch-politischer Bildung.

Er studierte Geschichtswissenschaft/Politikwissenschaft/VWL in Deutschland und Polen und war zuletzt von 2018-2020 im Programm des AdB „Politische Jugendbildung“ Jugendbildungsreferent für das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e. V., aktuell als freiberuflicher Bildungsreferent aktiv.

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