Modul

Religion

Religion und religiöse Zugehörigkeit spielen in der Lebenswelt junger Menschen unabhängig einer eigenen Religiosität eine Rolle und sind damit Themen der politischen (Jugend)Bildung. Religion bewegt und soll daher gemeinsam diskutiert, reflektiert und bearbeitet werden. Dieses Modul greift religiöse Vielfalt in Theorie und Praxis auf, um Pädagog*innen und Bildner*innen zu befähigen, junge Menschen auf ihrem Weg der Identitätsfindung zu begleiten – sei das mit Religion oder ohne.

 

Gesellschaft ist geprägt von Religion und Glaube, und das Grundgesetz schützt die freie Religionsausübung. Religionen sind ein Identitätsangebot oder aber sie sind ein Grund, sich als nicht religiös zu positionieren. Religionen können Stabilität bieten oder eine Rolle in Radikalisierungsverläufen spielen (als Ressource gegen Radikalisierung oder als Quelle der Radikalisierung). Religiosität ist heute nicht mehr notwendigerweise verknüpft mit einer Gemeindezugehörigkeit und ihre Funktion in der Lebenswelt ist vielfältig.

Es braucht Wissen und Kompetenz, junge Menschen auf dem Weg ihrer Identitätsbildung zu unterstützen, Stereotypisierung und Vorurteile aufzubrechen, sowie Hybridität von Religion, Glaube, Kultur und Gesellschaft als Wert anzuerkennen.

 

Dieses Modul beschäftigt sich mit religiöser Vielfalt in (jugendlichen) Lebenswelten, Religionen als Kulturgut, Diskriminierung auf Grund von Religion sowie dem Spannungsfeld von Religion und Extremismus. Hier finden Sie alle Materialien, die dem Modul Religion zugeordnet sind. Hintergrundbeiträge und Methoden, auf die Sie hier stoßen und die Ihnen interessant erscheinen, können Sie direkt aufrufen oder in der Sammlungsbox ablegen. Klicken Sie hierzu auf den grünen Button mit weißem Kreuz am jeweiligen Material. Sie können die so gesammelten Materialien dann genauer ansehen oder direkt herunterladen, später anpassen und anwenden.

Hintergrund

Im Kapitel Hintergrund gibt es informative Textbeiträge zum Modul Religion. Diese dienen dazu, den praktischen Ansätzen politischer Bildung einen Kontext und entsprechende themenspezifische Orientierungen zu bieten. Hierbei handelt es sich sowohl um Hintergrundbeiträge als auch um praxisnahe, thematische Reflexionen und Essays. Hier werden die Themen religiöse Vielfalt in (jugendlichen) Lebenswelten aber auch Religionen als Kulturgut, Diskriminierung auf Grund von Religion sowie das Spannungsfeld von Religion und Extremismus aufgegriffen. Die Textbeiträge wurden verfasst von politischen Bildner*innen und Institutionen der politischen Bildung. Entsprechende Angaben zu den Autor*innen/ Organisationen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt.

Praxis

Hier werden Methoden der non-formalen politischen Bildung zur Verfügung gestellt. Sie stellen eine praktische Ergänzung zu den jeweiligen Hintergrundinformationen der Module dar. In den einzelnen Methodenbeschreibungen werden Zielgruppen, Dauer und Reflexionsschritte genannt, sodass eine Anwendung leicht folgen kann. Urheber*innen der Methoden sind verschiedene Institutionen der politischen Bildung sowie verschiedene politische Bildner*innen, weshalb die Methoden in Form und Aufbau variieren. Entsprechende Angaben zu den Autor*innen/Organisationen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt.

Expertise

Autor*innen und Organisationen, die Beiträge auf politischbilden.de im Modul Religion veröffentlichen, werden in dieser Rubrik aufgeführt. Sie bieten ihre Expertise an als Kooperationspartner*innen der non-formalen politischen Bildung, als Referent*innen und/oder bei Rückfragen (nicht nur) zu den hier skizzierten Themen der politischen Bildung.

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